Internationale Feuerwehrwettkämmpfe in Villach von 09.07 - 16.07.17


Die FF Spillern besuchte mit einer kleinen Abordnung die in Villach abgehaltenen internationalen Feuerwehrwettkämpfe.
1 Mitglied der FF Spillern war beim Versorgungsdienst NÖ, bei den CTIF Wettkämpfe 1 Woche lang im Einsatz. Dafür wurde EV Alfred Scheuringer CTIF Abzeichen ausgezeichnet.
Der Internationale Feuerwehrverband CTIF führt alle vier Jahre die internationalen Wettkämpfe durch. Sie werden auch als Feuerwehrolympiade bezeichnet.

Beim diesem Feuerwehrsport handelt es sich um einen Leistungssport der von den Sportlern Leistungsbereitschaft, Ausdauer, Geschicklichkeit und Schnelligkeit abfordert. Es wird zwischen Mannschafts- und Einzeldisziplinen unterschieden. Die interessantesten Disziplinen sind dabei die Zweikampf-Disziplinen des 100-Meter-Hindernislaufs und des Hakenleitersteigens (nur Männer).
Die Mannschaftsdisziplinen sind die 4×100-Meter-Feuerwehrstafette, der Löschangriff Nass und die Gruppenstafette (nur Frauen).
 
Disziplin: 4×100-Meter-Feuerwehrstafette
 
Bei den Männern nimmt der erste Läufer eine Leiter mit an den Start. Mit dieser muss er ein 2,5 m hohes Haus besteigen und überwinden. Bei den Frauen steht an dieser Stelle eine 2 m hohe Sprossenwand. Der zweite Läufer überwindet eine Eskaladierwand, bei den Frauen steht an dieser Stelle eine Hürde. Der dritte Läufer nimmt zwei C-Schläuche auf und überquert den 120 cm hohen und 8 Meter langen Laufbalken. Danach kuppelt er die Schläuche zusammen und an einem auf der Bahn stehenden Verteiler an. Anschließend muss er das als Staffelstab fungierende mitgeführte Strahlrohr an den Schlauch ankuppeln. Nach der Begrenzungslinie 2 darf er es wieder abkuppeln und an den 4. Läufer übergeben. Dieser nimmt einen Feuerlöscher auf und löscht damit ein Feuer, welches in einer Brandwanne auf der Bahn brennt. Beim Zieldurchlauf wird die Zeit gestoppt, falls alle Hindernisse korrekt überwunden und alle Wechsel korrekt durchgeführt wurden. Außerdem darf sich das Feuer bis zum Zieldurchlauf nicht wieder entzünden.
 
 
Disziplin: 100-Meter-Hindernislauf
 
 
23 Meter nach dem Start befindet sich eine Eskaladierwand von 2 Meter Höhe (Männer) oder eine 70 Zentimeter hohe Hürde (Frauen), welche von dem Sportler überwunden werden muss. 5 Meter dahinter stehen zwei gerollte C-Schläuche, die aufgenommen werden müssen. An der 38-Meter-Marke befindet sich das Auflaufbrett für den Laufbalken. Dieser ist 120 Zentimeter hoch, 18 Zentimeter breit und 8 Meter lang und muss überwunden werden. Bei 75 Metern steht ein Verteiler, an welchem ein C-Schlauch angekuppelt werden muss. Beim Überwinden der Ziellinie muss die Schlauchleitung von Verteiler über beide C-Schläuche zu einem mitgeführten Strahlrohr gekuppelt sein. Das Strahlrohr muss der Sportler mit ins Ziel ziehen. Nur wenn die Hindernisse ordnungsgemäß überwunden und die Schlauchleitung korrekt gekuppelt ist, wird der Lauf anerkannt.
 
Disziplin: Hakenleitersteigen
 
 
Die Disziplin wird auf mindestens zwei Bahnen ausgetragen. Jede Bahn ist mindestens 2,0 m breit und die Anlaufstrecke vom Start bis zum Turm beträgt 32,25 m. Der Steigerturm ist mit einer Fassade aus Holz verkleidet. Dieser ist mindestens 13,12 m hoch und verfügt über 3 Etagen. Die Fenster in den 3 Etagen sind gleich groß und haben die Abmessung von 1,87 m Höhe und 1,10 m Breite. Das erste Fensterbrett befindet sich 4,25 m über dem Boden. Die weiteren Abstände zwischen den Fensterbrettern betragen jeweils 3,30 m, das bedeutet in der 3. Etage ist das Fensterbrett auf 10,85 m angebracht. 
 
 
Disziplin: Traditioneller Feuerwehrwettkampf

Grundlage für die 1961 eingeführten traditionellen Feuerwehrwettkämpfe sind die Wettkampfvorschriften von 1951 aus Österreich. Sie teilen sich in zwei Disziplinen auf, die von der angetretenen Mannschaft durchgeführt werden müssen.

Der Hindernis-Staffellauf hat eine Länge von 400 Metern und ist in acht gleiche Teilstrecken unterteilt. Im dritten Bahnabschnitt steht ein sechs Meter langer und 60 cm hoher Schwebebalken. Im siebten Abschnitt steht eine 150 cm hohe Hinderniswand. Im achten Abschnitt befindet sich eine acht Meter lange Kriechstrecke (Rohr, Durchmesser 70 bis 80 cm).
 
 



Verfasst am 23.07 - 17:41

 
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